| Laguiole
Taschenmesser Historie...
…vor
175 Jahren ersann ein Schmied in LAGUIOLE ein Messer, das
den dort gebräuchlichen kleinen Dolch, den man am Gürtel
trug, in ein schließbares kleines Messer verwandelte.
Ein Messer für den täglichen Gebrauch, welches sich
seine Kunden, die Bauern, Viehzüchter und die Fuhrmannsleute,
bequem in die Tasche stecken konnten ohne hinderlich zu sein
wie ein Dolch und das bald stolz den Namen seines Geburtsortes
trug, LE LAGUIOLE. Die Fuhrleute hatten auf ihren Reisen nach
Spanien ein Messer kennen gelernt, das man "Capouchadou"
nannte. Dieses Messer war zwar faltbar, aber es besaß
nur eine feste Arretierung für die geöffnete Klinge.
Dafür verfügte es über eine schlanke Form mit
einer eleganten spanischen Klinge.
Nach heutiger Geschichtskenntnis ist es Pierre-Jean
Calmels, jenem Schmied in dem kleinen Dorf LAGUIOLE,
zuzuschreiben, dass er durch die Erfindung eines neuen Konstruktionselements,
dem Federstahl im Rücken des Messers, den wir das "Ressort"
nennen, den CAPOUCHADOU in das noch heute gebräuchliche
LAGUIOLE verwandelte. Ein Messer, das sich bequem auf und
zufalten lässt. In geöffnetem Zustand hält
das Ressort die Klinge sicher arretiert, in geschlossenem
Zustand hält sie diese fest im Inneren verborgen.
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